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Wir haben dazugelernt. Um die zukünftigen Tarifrunden transparenter zu gestalten und alle Interessierten, zusätzlich zu den bereits durchgeführten Tarifworkshops, noch besser zu informieren haben wir die Rubrik Tarif ins Leben gerufen. Hier findet Ihr hoffentlich alles Wissenswerte zu den zukünftigen Tarifrunden.

Inhalt

Wissenswertes

Tarifrunde Stahl 2010

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen


Tarifkommission hat entschieden

IG Metall fordert sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt

Die IG Metall geht mit einer Forderung nach sechs Prozent höheren Einkommen in die bevorstehende Stahltarifrunde. Das hat die Tarifkommission heute in Sprockhövel beschlossen. Die erste Tarifverhandlung für die 85.000 Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie beginnt am 6. September in Gelsenkirchen. Die Stahltarifverhandlungen sind die ersten großen Tarifverhandlungen im Zeichen des Wirtschaftsaufschwungs. IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Oliver Burkhard spricht von der "ersten Tarifrunde der Nachkrisenzeit". Vom Profit des Aufschwungs müssten alle Beschäftigten profitieren.

Auf der Tagesordnung steht nicht nur eine Erhöhung der Einkommen. Die IG Metall will zudem erstmals eine Gleichstellung der Leiharbeitnehmer mit den Stammbeschäftigten per Flächentarifvertrag durchsetzen. Und sie fordert den Einstieg in verkürzte Arbeitszeiten für Ältere. Das nütze auch den Jüngeren, die nach der Ausbildung übernommen werden wollten, sagte Oliver Burkhard. "Wir brauchen gute Lösungen für alle Generationen im Betrieb."

27. August 2010

Stahlnachrichten zur Tarifrunde 2010

Schnellmeldung zur Tarifrunde 2010

Terminplanung zur Tarifrunde 2010

Leistungsrechner

Es zahlt sich aus!


Die IG Metall läßt ihre Mitglieder nicht im Regen stehen: Ob Freizteitunfall, Streik oder auch im Todesfall: Es gibt eine finanzielle Unterstützung. Unser interaktiver Online-Leistungsrechner rechnet genau vor, wie hoch die finanzielle Unterstützung im Streikfall, bei Freizeitunfällen oder im Todesfall sind.

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Tarifrunde Stahl 2009

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen

Stahl-Tarifvertrag unter Dach und Fach

Tarifkommission stimmt Verhandlungsergebnis zu

(14. April 2009).Der Tarifabschluss für die Eisen- und Stahlindustrie im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen ist unter Dach und Fach. Die Tarifkommission hat das Verhandlungsergebnis heute in Sprockhövel mit großer Mehrheit angenommen.
Das Tarifergebnis, das am 1. April 2009 erzielt worden war, sieht vor:
- Die Ausgebildeten werden künftig für 24 Monate statt bisher 12 Monate übernommen, bei einer Mindestbeschäftigung von 28 Stunden pro Woche.
- Älteren Beschäftigten wird auch über den 31. Dezember 2009 hinaus ermöglicht, Vereinbarungen zum vorzeitigen Ausscheiden durch Altersteilzeit abzuschließen.
- Zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen kann eine Verkürzung der Arbeitszeit von bisher 35 Stunden pro Woche auf bis zu 28 Stunden vereinbart werden. Dabei erfolgen gestaffelte Zuzahlungen bis zur Höhe des 1,75-fachen eines Stundenlohns. Für die Beschäftigten gibt es eine Einmalzahlung von 350 Euro für die Monate April bis Dezember 2009; die Auszubildenden erhalten eine Pauschale von 50 Euro.
- Ab dem 1. Januar 2010 werden die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 2 Prozent erhöht.
- Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 17 Monaten. Er gilt bis zum 31. August 2010.

Oliver Burkhard, IG Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen: „Bei diesem Abschluss hat die Sicherheit der Arbeitsplätze im Vordergrund gestanden. Besonders die 24monatige Übernahmeverpflichtung für Auszubildende schafft längerfristige Perspektiven für Berufseinsteiger. Eine so weit reichende Übernahme-Verpflichtung ist in keinem anderen Flächentarifvertrag in Deutschland geregelt. Das gibt es nur beim Stahl.“
Mit dem Tarifabschluss habe die IG Metall ein Ergebnis erzielt, das der Situation der Branche gerecht werde und die Interessen der Beschäftigten wahre. Burkhard: „Der Kompromiss ist beim Geld hart an der Schmerzgrenze. Die Regelungen zur Beschäftigungssicherung sind ein echter Erfolg in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage.“
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Robert Fuß
IG Metall-Bezirksleitung NRW
Sonnenstraße 10, 40227 Düsseldorf
Telefon: (0211) 45484-154
Telefax: (0211) 45484-155
Mobil: (0160) 533 03 40
E-Mail: robert.fuss@igmetall.de
Internet: www.nrw.igmetall.de

Stahlnachrichten zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Schnellmeldung zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Terminplanung zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Tarifrunde Stahl 2008

Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen

Unsere Tarifforderungen

Dafür streiten wir

Die IG Metall fordert für die 85 000 Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie:

Tarifkommission Stahl fordert 8 Prozent

Die Tarifkommission für die ca. 85.000 Beschäftigten in der Eisen- und Stahlindustrie im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen hat heute in Sprockhövel die Forderung zur Steigerung der Einkommen um 8 Prozent beschlossen.

Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 € erhöht werden. Der neue Tarifvertrag soll ab dem 1. Februar 2008 für eine Laufzeit von 12 Monaten gelten.
Detlef Wetzel: „Gesamtwirtschaftlich ist unsere Forderung bestens begründet. Finanzierbar ist sie in der Stahlindustrie zweifelsfrei. Höchste Auslastung der Betriebe, hohe Produktivitätssteigerungen und gute Perspektiven für 2008, auf diesen Grundlagen werden wir sehr anspruchsvoll in die Verhandlungen gehen.“

Für ältere Beschäftigte will die IG Metall mit den Stahlarbeitgebern zudem über eine Verkürzung der Arbeitszeiten verhandeln, angesichts hoch belastender Arbeitsbedingungen und kontinuierlicher Schichteinsätze. Der in der letzten Tarifrunde abgeschlossene Tarifvertrag Demografie soll damit ergänzt werden.

Detlef Wetzel: „Ältere Beschäftigte brauchen Entlastung, um gesund das Rentenalter zu erreichen. Mit Arbeitszeitverkürzungen, wie zusätzlichen Freischichten wollen wir dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Mit jeder Freischicht für Ältere gibt es zusätzliche Gründe, mehr Jüngere einzustellen.“

Der gültige Tarifvertrag für die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen endet am 31. Januar 2008. Im geschäftsführenden Vorstand der IG Metall wird die Forderung am 10. Dezember 2007 beschlossen. Die erste Verhandlung wird Mitte Januar 2008 stattfinden.


7. DEZEMBER 2007: Die Tarifkommission kündigt den Tarifvertrag und empfiehlt dem IG Metall-Vorstand ihre Forderungen für die Tarifrunde 2008.

Stahlnachrichten zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Schnellmeldung zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Tarifrunde Stahl 2006

Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen

Unsere Tarifforderungen
Dafür streiten wir

Die IG Metall fordert für die 85 000 Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie:

1. Sieben Prozent mehr Lohn und Gehalt.
Ab 1. September 2006. Für zwölf Monate.

2. Den Abschluss eines Tarifvertrags mit dem Titel "Perspektive für Beschäftigung und alternsgerechtes Arbeiten".
Dieser Vertrag hat drei Ziele:
- er soll die Arbeitsplätze jüngerer und älterer Beschäftigter sichern
- die Beschäftigungsfähigkeit Älterer sicherstellen
- und weiterhin das vorzeitige Ausscheiden aus dem Arbeitsleben ermöglichen

3. Volle Lernmittelfreiheit für alle Auszubildenden.
Die Kosten dafür soll der Arbeitgeber übernehmen.

Argumente
Viele gute Gründe

Für die Tarifforderungen der IG Metall sprechen viele gute Gründe:

Die Stahlproduktion hat massiv zugenommen. Sie hat zwischen 1999 und 2005 um mehr als 40 Prozent zugelegt. Zwar ging die Produktion 2005 leicht zurück, weil die Lager voll waren, 2006 zieht sie aber wieder an - und soll auf 45,7 Millionen Tonnen Rohstahl steigen (zum Vergleich: in den Boom-Jahren 2000 und 2004 wurden jeweils 46,4 Millionen Tonnen erzeugt).


Die Umsätze der Stahlkonzerne steigen ständig. Sie haben unter dem kurzen Zwischentief 2005 nicht gelitten, erhöhten sich sogar um knapp zwölf Prozent auf über 30 Milliarden Euro. Und die wichtigsten Kunden - Automobilindustrie und Maschinenbau - ordern kräftig.

Die Lohnquote ist weiter rückläufig. Der Anteil der Löhne und Gehälter am Umsatz der Stahlindustrie wird immer kleiner. Er betrug 2005 nur noch rund zehn Prozent. In der gesamten Industrie beträgt er 15 Prozent.

Die Produktivität steigt, die Lohnstückkosten sinken. Zwischen 1995 und 2005 hat die Produktion in der Stahlindustrie um zehn Prozent zugelegt, die Lohnstückkosten sind im Gegenzug kräftig gefallen - um sieben Prozent. Weil die Produktivität um 37 Prozent angezogen hat.

Der Stahlboom ist keine Eintagsfliege. Die Auftragsbücher sind seit geraumer Zeit voll. Die Automobilindustrie, die 33 Prozent des deutschen Walzstahls verarbeitet, sagt für 2006 ein Wachstum von 4,5 bis fünf Prozent voraus. Auch der Maschinenbau, mit 14 Prozent zweitgrößter Stahlabnehmer, legt zu. Er rechnet für 2007 mit einem Wachstum von fünf Prozent.

Die Belegschaften werden immer älter. Fast jeder dritte Beschäftigte in der Stahlindustrie ist älter als 50 Jahre. Gleichzeitig sind die Arbeitsbedingungen extrem hart, 68 Prozent der Arbeiter schuften auch nachts (in der gesamten Wirtschaft 18 Prozent). Trotzdem sollen sie gesund das Rentenalter erreichen können. Deshalb muss beispielsweise der gleitende Ausstieg aus dem Berufsleben tarifvertraglich geregelt werden, denn das bestehende Altersteilzeitgesetz läuft Ende 2008 aus. Das würde auch Platz für Neueinstellungen und damit Arbeitsplätze für Junge schaffen.

Empfehlung der Duisburger Stahlbetriebe an die große Tarifkommission der IG Metall

Stahlnachrichten zur Tarifrunde der Stahlindustrie

Schnellmeldung zur Tarifrunde der Stahlindustrie

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Wirtschaftliche Rahmendaten

Tarifrunde Stahl 2005

Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen

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