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Angeschlagener Netzwerkausrüster

Nokia Siemens erwägt stärkeren Stellenabbau

Von Rüdiger Köhn, München

Der geplante Stellenabbau bei Nokia Siemens könnte noch höher ausfallen, als bislang angekündigt. Nach Informationen der F.A.Z. könnten insgesamt 4000 Mitarbeiter betroffen sein.

 

FAZ.NET

|03.02.2012

Käufer für insolventen Druckmaschinenhersteller

Auch Manroland-Standort Offenbach gerettetInsolvenzverwalter Schneider (re) mit dem neuen Investor, dem Briten Langley.

Rund zwei Monate nach der Insolvenz des Druckmaschinenherstellers Manroland ist jetzt auch das Werk in Offenbach gerettet: Der englische Maschinenbauunternehmer Tony Langley kaufte das Bogendruckwerk samt der internationalen Vertriebsorganisation. Er werde knapp die Hälfte der vormals gut 1700 Mitarbeiter übernehmen und wolle schon dieses Jahr die Gewinnzone erreichen, sagte Langley in Augsburg.

 

tagesschau.de

|02.02.2012

Nokia Siemens Networks

Tausende demonstrieren gegen den JobkahlschlagNSN-Mitarbeiter: "Was wir erleben, das ist ein Alptraum" DPA

"Rettet unseren Standort, nicht nur die Banken": Tausende Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks haben gegen den geplanten Abbau von 2900 Stellen in Deutschland protestiert. Die IG Metall kündigt erbitterten Widerstand gegen den Sparplan an.

München - Der Widerstand ist groß: Mehrere tausend Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks haben sich am Mittwoch zu Demonstrationen versammelt. Der angeschlagene Netzwerkausrüster will in Deutschland bis zu 2900 der rund 9100 Stellen streichen und 30 von 35 Standorten schließen.

 

Spiegel

|01.02.2012

Nokia Siemens Networks und Thyssen-Krupp in der Krise

Wenn Manager die mühsame Arbeit meiden

Ein Kommentar von Karl-Heinz Büschemann

Nokia Siemens gibt München auf, Thyssen-Krupp den Edelstahl. Manchmal hat eine Sparte bei einem neuen Eigentümer zwar eine bessere Zukunft, doch viele Konzernchefs machen es sich zu leicht. Sie werden für die Entwicklung von Unternehmen bezahlt - und nicht für deren schrittweise Abwicklung.

 

sueddeutsche

|01.02.2012

Nokia Siemens Networks

Schreckens-Nachricht um 12.01 Uhr

Von Varinia Bernau, Thomas Fromm und Gunnar Herrmann

Es war eine E-Mail an alle Mitarbeiter von Nokia Siemens Networks. In der Betreffzeile stand nur: "Restrukturierung von NSN - nächste Schritte in Deutschland". Doch ihr Inhalt war verheerend: 2900 Jobs sind einfach weg. Die Nachricht von den Standortschließungen hat die schlimmsten Befürchtungen der Mitarbeiter übertroffen.

 

sueddeutsche

|31.01.2012

Entschädigung für Lieferengpass

Bahn fordert von Siemens Gratis-ICENeubau in einer Krefelder Siemens-Fabrikationshalle: Gratis-ICE als Entschädigung DPA

Der Bahn reißt der Geduldsfaden: Weil Siemens die Lieferung bestellter Züge um Monate verzögert, fordert das Unternehmen nun eine Entschädigung. Bahn-Chef Grube will einen 30 Millionen Euro teuren ICE der dritten Generation - kostenlos.

Berlin - Die Deutsche Bahn verhandelt mit Siemens laut einem Zeitungsbericht über die Lieferung eines kostenlosen ICE-3-Zugs im Wert von etwa 30 Millionen Euro. Grund sind die andauernden Lieferschwierigkeiten bei Siemens, wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet.

 

Spiegel Online

|29.01.2012

Insolvenz

Auch Schlecker-Tochter IhrPlatz ist pleite

650 Filialen, 5800 Mitarbeiter sind betroffen: Auch die Schlecker-Tochter IhrPlatz ist pleite. Das Unternehmen reichte beim Amtsgericht Ulm den Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens ein.

 

Spiegel

|26.01.2012

Deutsche TelekomDas Reinemachen beim Energiekonzern Eon beinhaltet den Abbau von 6000 Stellen allein in Deutschland. Quelle: dpa

Neuer Rechtsvorstand kommt von ThyssenKrupp

Von Simon Hage und Astrid Maier

Die Deutsche Telekom hat einen neuen Vorstand für Recht und Compliance gefunden. Thomas Kremer, bislang Chefjustiziar bei ThyssenKrupp, wird zum Bonner Konzern wechseln. Bei seinem bisherigen Arbeitgeber gilt er als einer der mächtigsten Manager.

 

manager-magazin

|25.01.2012

Konzernumbau bei EonDas Reinemachen beim Energiekonzern Eon beinhaltet den Abbau von 6000 Stellen allein in Deutschland. Quelle: dpa

Tarifvertrag zum Stellenabbau geschlossen

Der Energiekonzern Eon hat eine Etappe beim geplanten massiven Stellenabbau absolviert: Eine Einigung mit den Gewerkschaften ist unter Dach und Fach. Für viele Mitarbeiter bedeutet das einen unbeliebten Wechsel.

 

Handelsblatt

|24.01.2012

Verlag soll Familienunternehmen bleibenDie neue Merheitseigentümerin Petra Grotkamp DAPD

WAZ-Verkauf besiegelt

Mehr als 60 Jahre lang gehörte die WAZ-Gruppe den Gründerfamilien Brost und Funke. Jetzt hat die Funke-Tochter Petra Grotkamp für 500 Millionen Euro den Brost-Anteil übernommen. Die WAZ soll aber ein Familienunternehmen bleiben.

 

FAZ.NET

|24.01.2012

Zahl der Zeitarbeiter steigt auf Rekordhoch

Hälfte der Jobs endet nach drei Monaten

Zeitarbeit ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Die Zahl der Zeitarbeiter hat im vorigen Jahr mit 910 000 ein Rekordhoch erreicht und sich der Millionengrenze genähert. Das waren nach den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen zum Stichtag 30. Juni rund 103 000 oder fast 13 Prozent mehr als ein Jahr davor.

 

Welt Online

|21.01.2012

Siemens-Lichtsparte

Osram baut bis 2014 jede zehnte deutsche Stelle ab Leuchtstark: Osram-Birne DPA

Mehr als 1000 Arbeitsplätze bedroht


Von Rüdiger Köhn

Wenige Monate nach dem abgesagten Börsengang muss die Osram AG auf die verschärften Bedingungen im Beleuchtungsmarkt reagieren und einen Stellenabbau einleiten. Die zum Siemens-Konzern gehörende Lichtsparte hat am Dienstag angekündigt, in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 1050 Stellen an deutschen Standorten abbauen zu wollen.

 

FAZ.NET

| 17.01.2012

Insolventer Druckmaschinenhersteller

Zwei Bieter für Manroland

Manroland ist pleite - nun gibt es offenbar zwei Interessenten für den Druckmaschinenhersteller: Ein US-Finanzinvestor wolle alle Werke erhalten. Daneben gebe es auch einen zweiten Bieter, bestätigt der Insolvenzverwalter. Der soll aus Deutschland kommen.

 

sueddeutsche

| 16.01.2012

Schuldenkrise

Austritt aus dem Euro ist für Linde-Chef kein Tabu Wolfgang Reitzle DPA

Wie wichtig ist der Euro für die deutsche Wirtschaft? Im vergangenen Sommer hatten deutsche Spitzenmanager in Tageszeitungen Anzeigen geschaltet und für Hilfen an angeschlagene Länder geworben. Linde-Chef Wolfgang Reitzle schlägt jetzt etwas andere Töne an.

 

FAZ.NET

| 15.01.2012