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Nachrichten Stahlindustrie

Krefeld

ThyssenKrupp-Boss stellt sichHeinrich Hiesinger, Vorstandschef von ThyssenKrupp, hat den Verkauf von ThyssenKrupp Nirosta (TKN) an den finnischen Stahlkonzern Outokumpu zu verantworten – eine Konsequenz: 2013 soll die "Flüssigphase" in Krefeld mit 400 Jobs geschlossen werden. Gestern stellte sich Hiesinger den TKN-Mitarbeitern. Das Foto zeigt ihn beim Verlassen des Seidenweberhauses. Foto:

VON JENS VOSS

Krefeld (RP). Als Heinrich Hiesinger gestern den Saal im Seidenweberhaus betrat, wurde er mit Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Am Ende bescheinigten ihm Gewerkschafter: Er war absolut klar und ehrlich. Ein Trost war das nicht. Bei den Stahlwerkern überwiegt die Trauer, dass eine Ära zu Ende geht.

 

RP Online

|02.02.2012

Stahlkonzern

Thyssen-Krupp-Chef erwägt kleine ZukäufeHeinrich Hiesinger. Quelle: dapd

von Martin Murphy

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp sieht nach der Trennung von seiner Edelstahlsparte Inoxum keinen Raum für größere Zukäufe. Stattdessen sind weitere Verkäufe nicht ausgeschlossen.

„Akquisitionen im Milliardenbereich sind nach diesem Verkauf im Moment nicht im Fokus“, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Wir werden uns in den Bereichen Aufzügen und anderen Technologiefeldern bei Zukäufen vielleicht im dreistelligen Millionenbereich bewegen.“

 

Handelsblatt

|01.02.2012

Nach Inoxum-Übernahme

Finnen planen Stellenabbau in DeutschlandMika Seitovirta, Vorstandsvorsitzender des finnischen Stahlkonzerns Outokumpu, will das Inoxum-Werk in Krefeld schließen. Auch der Standort Bochum könnte Ende 2016 schließen

Erich Reimann

Finnischer Edelstahl-Produzent Outokompu will im Zuge der Fusion mit der ThyssenKrupp-Tochter Inoxum bis zu 850 Arbeitsplätze streichen.

Düsseldorf. Einen Tag nach der Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum plant der finnische Konzern Outokumpu in Deutschland bis zu 850 Arbeitsstellen abzubauen. Weltweit sollen im Zuge der Fusion sogar 1500 Stellen gestrichen werden, wie Konzernchef Mika Seitovirta am Mittwoch in Düsseldorf bekannt gab. Der finnische Manager will damit Überkapazitäten abbauen und für eine verbesserte Auslastung der verbleibenden Standorte sorgen.

 

Hamburger Abendblatt

|01.02.2012

ThyssenKrupp stößt Edelstahlsparte an Finnen ab

Düsseldorf (Reuters) - ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger holt mit dem Verkauf der schwächelnden Edelstahlsparte an den finnischen Rivalen Outokumpu zum Befreiungsschlag aus.

Die beiden Unternehmen brachten das milliardenschwere Geschäft nach zähen Verhandlungen mit IG Metall und Betriebsrat in der Nacht zum Dienstag unter Dach und Fach. Mit einem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und der Sicherung der deutschen Standorte für vier Jahre und vermieden sie einen schweren Konflikt mit den mächtigen Arbeitnehmern. Hiesinger kann nun die Schulden des Konzerns senken und erhält zudem Mittel für Investitionen in Wachstumsgeschäfte wie die Technologiesparte.

 

Reuters

|31.01.2012

ThyssenKrupp: Arbeiter bitten Berthold Beitz um Hilfe

VON SEBASTIAN PETERS

Im Kampf für die Arbeitsplätze bei der vom Verkauf bedrohten ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum hoffen die Stahlarbeiter jetzt auf Hilfe des 98-jährigen Konzernpatriarchen Berthold Beitz. Vor der Essener Villa Hügel, Sitz der Krupp-Stiftung, gaben vier Arbeitnehmervertreter von Inoxum gestern einen von 700 Stahlarbeitern unterzeichneten Brief ab, in dem sie Berthold Beitz um Unterstützung im Kampf um die Arbeitsplätze bitten.

 

RP Online

|31.01.2012

Hartes Ringen um Verkauf von Nirosta an Finnen

Essen. Dieser Montag dürfte der Schicksaltag für die Beschäftigten von Thyssen-Krupp Nirosta werden. Begleitet von einer Demonstration sollen die Verhandlungen über einen Verkauf an den finnischen Konzern Outokumpu am Montag fortgesetzt werden.

 

DerWesten

|29.01.2012

ThyssenKrupp

Thyssen-Arbeitnehmer - Outokumpu-Gespräche auf Messers SchneideTausende Mitarbeiter von ThyssenKrupp Nirosta demonstrierten am Freitag in Bochum für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Bochum. Die Verhandlungen zum Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte an den finnischen Konzern Outokumpu sind in der Nacht zu Samstag unterbrochen worden. Outokumpu lehne die von den Arbeitnehmern geforderte Sicherung der deutschen Standorte kategorisch ab, sagte ein Insider.

Im Ringen um einen Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte an den Outokumpu zeichnet sich trotz steigenden Zeitdrucks noch keine Einigung zwischen der mächtigen ThyssenKrupp -Arbeitnehmervertretung und dem finnischen Konzern ab. Die Verhandlungen seien in der Nacht unterbrochen worden, sagte ein Sprecher der IG Metall am Samstag. Es fänden aber weiter Gespräche „auf allen Ebenen“ statt.

 

DerWesten

|28.01.2012

Ein Stahlgigant schmilzt

ThyssenKrupp verkauft wichtige Unternehmensteile mit zigtausend Arbeitsplätzen. Auch Hamburg ist davon betroffen

Hamburg. Es herrscht wieder Krisenstimmung im Ruhrgebiet. Mehr als 1500 Stahlwerker und Arbeiter aus anderen Industrieunternehmen will die Gewerkschaft IG Metall heute Mittag um "5 vor 12", so der Titel der Demonstration, auf dem Husemann-Platz im Zentrum von Bochum zusammenbringen. Grund ist der geplante Verkauf der Edelstahlsparte von ThyssenKrupp.

 

Hamburger Abendblatt

|27.01.2012

Abstimmung im Aufsichtsrat

Edelstahl-Deal kurz vor dem Abschluss

Exklusiv Der geplante Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum steht kurz bevor. Schon kommende Woche soll das Kontrollgremium dem Verkauf zustimmen, erfuhr die FTD. von Kirsten Bialdiga Düsseldorf

 

FTD

|26.01.2012

Neuer Chef für Saarstahl

Nach dem angekündigten Rückzug von Saarstahl-Chef Klaus Harste soll das Vorstandsmitglied Karlheinz Blessing neuer Chef des Unternehmens in Dillingen werden. Der 54-Jährige sei auch Vorstandsvorsitzender der Dillinger Hütte und gehöre zur Geschäftsführung der SHS - Stahl-Holding-Saar, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Harste war seit 2001 Vorstandsmitglied.

 

volksfreund.de

|26.01.2012

Krefeld

TKN – Treffen mit Finnen in KrefeldAuf dem Plakat von Krefelder TKN-Mitarbeitern stehen die finnischen Worte "Me Taistelemme Työpaikkaa" – auf Deutsch: "Wir kämpfen um unsere Arbeitsplätze". Foto: Thomas Lammertz

Krefeld (RP). Manager von ThyssenKrupp und dem finnischen Stahlkonzern Outokumpu sowie Arbeitnehmer-Vertreter von ThyssenKrupp Nirosta haben sich gestern zu einem zweistündigen Gespräch in Krefeld getroffen.

Die Vorstellungen über die Zukunft der Edelstahlsparte gingen "deutlich auseinander", sagte gestern Bernd Kalwa, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von ThyssenKrupp Nirosta, auf Anfrage unserer Zeitung; es sei Stillschweigen über Inhalte des Gesprächs vereinbart worden; das nächste Treffen soll am Donnerstag stattfinden.

 

RP Online

|25.01.2012

Protest gegen Verkauf der Edelstahlsparte von Thyssen-Krupp

"Alarmstufe Rot" - Aufruf zur Kundgebung in Bochum

Die Verhandlungen über den Zusammenschluss der Thyssen-Krupp-Edelstahlsparte Inoxum mit dem finnischen Konkurrenten Outokumpu laufen weiter auf Hochtouren. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte ein Konzernsprecher heute in Essen. Die IG Metall und die Betriebsräte der betroffenen Firmen - Nirosta und VDM - rufen zur Kundgebung am Freitag, 27. Januar, in Bochum auf.

 

IG Metall NRW

|24.01.2012

Bochum

Cromme lehnt Verantwortung ab

VON THOMAS REISENER

Bochum (RP). Auf der Hauptversammlung greifen die ThyssenKrupp-Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat hart an. Grund sind die immer neuen Milliarden, die ein vermurkster Stahlwerk-Neubau in Brasilien verschlingt. Aber die erste Reihe des Konzerns lehnt die Verantwortung ab – bis auf eine Ausnahme.

 

RP Online

|21.01.2012

2012 wird ein gutes Stahljahr

Duisburg. HKM investiert 400 Mio Euro in die Erweiterung der Kokerei, Arcelor-Mittal 95 Mio in den Bau einer neuen Drahtstraße, Thyssen-Krupp 37 Mio Euro in die Neuzustellung eines Hochofens – Duisburgs wichtigste Branche macht sich zukunftssicher, und die wirtschaftlichen Rahmendaten geben den Entscheidern Recht.

 

DerWesten

|15.01.2012