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Krefeld
ThyssenKrupp-Boss stellt sich
VON JENS VOSS
Krefeld (RP). Als Heinrich Hiesinger gestern den Saal im Seidenweberhaus
betrat, wurde er mit Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Am Ende bescheinigten
ihm Gewerkschafter: Er war absolut klar und ehrlich. Ein Trost war
das nicht. Bei den Stahlwerkern überwiegt die Trauer, dass
eine Ära zu Ende geht.
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Stahlkonzern
Thyssen-Krupp-Chef erwägt kleine Zukäufe
von Martin Murphy
Der Industriekonzern Thyssen-Krupp sieht nach der Trennung von
seiner Edelstahlsparte Inoxum keinen Raum für größere
Zukäufe. Stattdessen sind weitere Verkäufe nicht ausgeschlossen.
„Akquisitionen im Milliardenbereich sind nach diesem Verkauf
im Moment nicht im Fokus“, sagte Vorstandschef Heinrich Hiesinger
dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Wir werden uns in den
Bereichen Aufzügen und anderen Technologiefeldern bei Zukäufen
vielleicht im dreistelligen Millionenbereich bewegen.“
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Nach Inoxum-Übernahme
Finnen planen Stellenabbau in Deutschland
Erich Reimann
Finnischer Edelstahl-Produzent Outokompu will im Zuge der Fusion
mit der ThyssenKrupp-Tochter Inoxum bis zu 850 Arbeitsplätze
streichen.
Düsseldorf. Einen Tag nach der Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte
Inoxum plant der finnische Konzern Outokumpu in Deutschland bis
zu 850 Arbeitsstellen abzubauen. Weltweit sollen im Zuge der Fusion
sogar 1500 Stellen gestrichen werden, wie Konzernchef Mika Seitovirta
am Mittwoch in Düsseldorf bekannt gab. Der finnische Manager
will damit Überkapazitäten abbauen und für eine verbesserte
Auslastung der verbleibenden Standorte sorgen.
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ThyssenKrupp stößt Edelstahlsparte an Finnen ab
Düsseldorf (Reuters) - ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger
holt mit dem Verkauf der schwächelnden Edelstahlsparte an den
finnischen Rivalen Outokumpu zum Befreiungsschlag aus.
Die beiden Unternehmen brachten das milliardenschwere Geschäft
nach zähen Verhandlungen mit IG Metall und Betriebsrat in der
Nacht zum Dienstag unter Dach und Fach. Mit einem Ausschluss betriebsbedingter
Kündigungen und der Sicherung der deutschen Standorte für
vier Jahre und vermieden sie einen schweren Konflikt mit den mächtigen
Arbeitnehmern. Hiesinger kann nun die Schulden des Konzerns senken
und erhält zudem Mittel für Investitionen in Wachstumsgeschäfte
wie die Technologiesparte.
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ThyssenKrupp: Arbeiter bitten Berthold Beitz um Hilfe
VON SEBASTIAN PETERS
Im Kampf für die Arbeitsplätze bei der vom Verkauf bedrohten
ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum hoffen die Stahlarbeiter jetzt
auf Hilfe des 98-jährigen Konzernpatriarchen Berthold Beitz.
Vor der Essener Villa Hügel, Sitz der Krupp-Stiftung, gaben
vier Arbeitnehmervertreter von Inoxum gestern einen von 700 Stahlarbeitern
unterzeichneten Brief ab, in dem sie Berthold Beitz um Unterstützung
im Kampf um die Arbeitsplätze bitten.
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Hartes Ringen um Verkauf von Nirosta an Finnen
Essen. Dieser Montag dürfte der Schicksaltag für die
Beschäftigten von Thyssen-Krupp Nirosta werden. Begleitet von
einer Demonstration sollen die Verhandlungen über einen Verkauf
an den finnischen Konzern Outokumpu am Montag fortgesetzt werden.
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ThyssenKrupp
Thyssen-Arbeitnehmer - Outokumpu-Gespräche auf Messers Schneide
Bochum. Die Verhandlungen zum Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte
an den finnischen Konzern Outokumpu sind in der Nacht zu Samstag
unterbrochen worden. Outokumpu lehne die von den Arbeitnehmern geforderte
Sicherung der deutschen Standorte kategorisch ab, sagte ein Insider.
Im Ringen um einen Verkauf der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte an
den Outokumpu zeichnet sich trotz steigenden Zeitdrucks noch keine
Einigung zwischen der mächtigen ThyssenKrupp -Arbeitnehmervertretung
und dem finnischen Konzern ab. Die Verhandlungen seien in der Nacht
unterbrochen worden, sagte ein Sprecher der IG Metall am Samstag.
Es fänden aber weiter Gespräche „auf allen Ebenen“
statt.
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Ein Stahlgigant schmilzt
ThyssenKrupp verkauft wichtige Unternehmensteile mit zigtausend
Arbeitsplätzen. Auch Hamburg ist davon betroffen
Hamburg. Es herrscht wieder Krisenstimmung im Ruhrgebiet. Mehr
als 1500 Stahlwerker und Arbeiter aus anderen Industrieunternehmen
will die Gewerkschaft IG Metall heute Mittag um "5 vor 12",
so der Titel der Demonstration, auf dem Husemann-Platz im Zentrum
von Bochum zusammenbringen. Grund ist der geplante Verkauf der Edelstahlsparte
von ThyssenKrupp.
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Abstimmung im Aufsichtsrat
Edelstahl-Deal kurz vor dem Abschluss
Exklusiv Der geplante Verkauf der
ThyssenKrupp-Edelstahlsparte Inoxum steht kurz bevor. Schon kommende
Woche soll das Kontrollgremium dem Verkauf zustimmen, erfuhr die
FTD. von Kirsten Bialdiga Düsseldorf
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Neuer Chef für Saarstahl
Nach dem angekündigten Rückzug von Saarstahl-Chef Klaus
Harste soll das Vorstandsmitglied Karlheinz Blessing neuer Chef
des Unternehmens in Dillingen werden. Der 54-Jährige sei auch
Vorstandsvorsitzender der Dillinger Hütte und gehöre zur
Geschäftsführung der SHS - Stahl-Holding-Saar, teilte
das Unternehmen am Donnerstag mit. Harste war seit 2001 Vorstandsmitglied.
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Krefeld
TKN – Treffen mit Finnen in Krefeld
Krefeld (RP). Manager von ThyssenKrupp und dem finnischen Stahlkonzern
Outokumpu sowie Arbeitnehmer-Vertreter von ThyssenKrupp Nirosta
haben sich gestern zu einem zweistündigen Gespräch in
Krefeld getroffen.
Die Vorstellungen über die Zukunft der Edelstahlsparte gingen
"deutlich auseinander", sagte gestern Bernd Kalwa, Vorsitzender
des Gesamtbetriebsrats von ThyssenKrupp Nirosta, auf Anfrage unserer
Zeitung; es sei Stillschweigen über Inhalte des Gesprächs
vereinbart worden; das nächste Treffen soll am Donnerstag stattfinden.
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Protest gegen Verkauf der Edelstahlsparte von Thyssen-Krupp
"Alarmstufe Rot" - Aufruf zur Kundgebung in Bochum
Die Verhandlungen über den Zusammenschluss der Thyssen-Krupp-Edelstahlsparte
Inoxum mit dem finnischen Konkurrenten Outokumpu laufen weiter auf
Hochtouren. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte ein
Konzernsprecher heute in Essen. Die IG Metall und die Betriebsräte
der betroffenen Firmen - Nirosta und VDM - rufen zur Kundgebung
am Freitag, 27. Januar, in Bochum auf.
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Bochum
Cromme lehnt Verantwortung ab
VON THOMAS REISENER
Bochum (RP). Auf der Hauptversammlung greifen die ThyssenKrupp-Aktionäre
Vorstand und Aufsichtsrat hart an. Grund sind die immer neuen Milliarden,
die ein vermurkster Stahlwerk-Neubau in Brasilien verschlingt. Aber
die erste Reihe des Konzerns lehnt die Verantwortung ab –
bis auf eine Ausnahme.
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2012 wird ein gutes Stahljahr
Duisburg. HKM investiert 400 Mio Euro in die Erweiterung der Kokerei,
Arcelor-Mittal 95 Mio in den Bau einer neuen Drahtstraße,
Thyssen-Krupp 37 Mio Euro in die Neuzustellung eines Hochofens –
Duisburgs wichtigste Branche macht sich zukunftssicher, und die
wirtschaftlichen Rahmendaten geben den Entscheidern Recht.
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